Bauteilaktivierung

Bauteilaktivierung werden Konzepte genannt, bei denen Teile des Rohbaus durch integrierte Leitungen thermisch genutzt werden. Meist erfolgt dies in Betondecken, in die wasserdurchflossene Rohre einbetoniert werden. Dadurch kann auf kostengünstige Weise eine großflächige Wärmeabgabefläche auf niedrigem Temperaturniveau hergestellt werden. Die Bauteilaktivierung dient meist als Grundtemperierung und wird mit einem zweiten, schnell reagierenden System ergänzt. Die Bauteilaktivierung kann ebenso zur Abführung von Wärme als Kühlsystem verwendet werden. Im erweiterten Sinne gehören in diese Kategorie auch Systeme wie die Fußbodenheizung oder die Wandheizung, bei denen die Bauteile Estrich beziehungsweise Wandputz thermisch aktiviert werden.


<- Zurück zu: Bautechnik-Lexikon

letzte Aktualisierung: 04.09.2017