Faserbeton

Faserbeton ist mit speziellen Fasern versetzter Beton zur Verbesserung der Zugfestigkeit und der Duktilität, und damit des Bruch- und Rissverhaltens. Diese Fasern sind eingebettet und wirken als Bewehrung. Bei Zugbeanspruchungen die über der Biegezugfestigkeit des Betons liegen, treten Risse im Beton auf. Durch die Verwendung eines Faserbetons bleibt die Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit des Bauteils erhalten, da sich die Risse in viele sehr schmale und damit normalerweise unschädliche Risse verteilten. Es können kurze oder lange in Zugbeanspruchungsrichtung eingelegte Fasern verwendet werden.


<- Zurück zu: Bautechnik-Lexikon

letzte Aktualisierung: 29.05.2017