Takt-Schiebe-Verfahren

Mit Taktschiebeverfahren bezeichnet man ein Herstellungsverfahren von Brücken. Dabei erfolgt der Bau des zusammenhängenden Brückenüberbaus abschnittsweise hinter einem Widerlager in einer Fertigungsstätte. Sobald ein Brückenabschnitt fertig gestellt ist, wird dieser zusammen mit dem zuvor hergestellten Abschnitt verbunden und per hydraulischer Hub-Schubvorrichtung über den Pfeilern verschoben, um den nächsten Abschnitt (Takt) herstellen zu können. Das Verfahren gilt als wirtschaftlich bei Brücken ab 400 m Länge.


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letzte Aktualisierung: 29.05.2017