Corporate Architecture: Autohäuser im Wandel der Designrichtlinien

Kaum ein Unternehmen kommt ohne ein Corporate Design aus – ein festes Erscheinungsbild, das in verbindlichen Richtlinien festgehalten wird und für alle markenbildenden Elemente gilt. Aber nicht nur das Aussehen von Websites, Broschüren, Anzeigen, Verpackungen wird in den Design-Richtlinien definiert. Vielfach haben sie auch die Gestaltung von Immobilien im Blick. Autohäuser sind typische Beispiele für diese so genannte Corporate Architecture: Die Architektur, das Ambiente, die Formensprache der Verkaufsräume haben die Aufgabe, die jeweiligen Markenwerte zu transportieren und den Kunden in seiner Kaufentscheidung zu bestärken.

Kein Corporate Design ist allerdings für die Ewigkeit gemacht und so kommt es nicht selten vor, dass sich auch Autohäuser regelmäßig neuen Richtlinien anzupassen haben. Dann sind Umbauarbeiten angesagt. Markus Sommer,
Bereichsleiter der Köster GmbH in Bielefeld, kennt die Materie sehr gut: „Die Vertragshändler erhalten vom
jeweiligen Hersteller das aktuelle Gestaltungsregelwerk mit allen Details zur Umgestaltung ihrer Verkaufsräume,
von der Auswahl der Fliesen über die Beleuchtung bis zur Möblierung – und eine Frist, innerhalb derer sie den
Umbau durchzuführen haben. Für die Umsetzung sind sie selbst verantwortlich.“ Die Köster GmbH hat bereits
zahlreiche Autohäuser – sowohl Neu- als auch Umbauten – für unterschiedliche Marken realisiert und kennt
die Bedürfnisse der Branche. Arbeiten auf Basis neuer Gestaltungsrichtlinien wurden in den letzten Monaten
unter anderem für Autohäuser der Marken BMW, Mercedes-Benz, Skoda und Audi durchgeführt.

Zuletzt hat die Köster GmbH eine ganze Reihe von BMW-Autohäusern nach den aktuellen Gestaltungsrichtlinien umgebaut. Das Ziel: Jedes Haus soll von denselben Design-Elementen getragen werden und eindeutig die aktuelle BMW-Markenbotschaft transportieren. Markus Sommer: „Unter anderem sollte die Präsentation der Fahrzeuge und deren Beleuchtung angepasst werden. Konkret ist in den neuen Richtlinien beispielsweise vorgesehen, dass jede Präsentationsfläche mit einer Stromversorgung im Boden ausgestattet ist, was umfangreiche Bodenabbruch-, Elektroinstallations- und Estricharbeiten im Autohaus erforderlich macht.“

Umbau in gerade einmal drei Wochen

Die besondere Herausforderung bei Umbauarbeiten dieser Art sind die Faktoren Zeit und Organisation. „Der
Autohändler hat verständlicherweise größtes Interesse daran, dass der Verkauf während der Umbauarbeiten
weiterläuft“, erläutert Markus Sommer. Aus diesem Grund hat das Bielefelder Team in Einzelfällen bereits eine Baucontaineranlage als Interims-Verkaufsraum eingerichtet. „Vor allem aber hat der Autohändler ein Interesse daran, dass der Umbau möglichst schnell über die Bühne geht“, so Markus Sommer weiter. Nicht zuletzt in diesem Punkt kommt die Erfahrung der Köster GmbH zum Tragen. Im Falle der BMW-Autohäuser zog ein festes, seit langem aufeinander eingespieltes Team in kurzen Abständen von Niederlassung zu Niederlassung, wo immer wieder ähnliche Arbeiten vorgenommen werden mussten. Lediglich mit Teilbereichen, wie der Elektroinstallation, wurden ortsansässige Spezialisten beauftragt. Markus Sommer: „Was den Händlern entgegenkommt ist, dass wir neben
der Steuerung der Bauabläufe eine Vielzahl von Materialien beherrschen. So können wir zum einen alle
Materialvorgaben der Automobilhersteller erfüllen, zum anderen selbst spezielle Materialien auswählen, die die Bauzeit verkürzen. Zum Beispiel setzen wir bei den Autohäusern einen Spezial-Estrich ein, der besonders schnell aushärtet und schon nach kurzer Zeit so belastbar ist, dass Autos auf ihm präsentiert werden können.“

Einige Umbauten konnte die Köster-Mannschaft in gerade einmal drei Wochen realisieen. Entsprechend zufrieden zeigen sich die Leiter der Autohäuser: „Wir betreiben insgesamt vier BMW-Autohäuser, die allesamt von der Köster
GmbH umgebaut wurden“, so Thomas Timmermanns, Geschäftsführer der Autohaus Timmermanns GmbH. „Die
Art und Weise, wie zügig sowohl die markentypischen als auch meine eigenen Wünsche umgesetzt wurden, hat mich schon beeindruckt.“


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