Ganzheitlicher Blick

Partnerschaftliche Neustrukturierung eines gewachsenen Standortes

In ihrer fast 150-jährigen Geschichte hat sich die Windmöller & Hölscher Gruppe zu einem der führenden Anbieter von Maschinen und Systemen zur Herstellung flexibler Verpackungen entwickelt. Der Firmensitz im westfälischen Lengerich wurde im Laufe der Jahre den gewachsenen Anforderungen Stück für Stück angepasst. Doch die kleinteilige, schrittweise erhöhte Bebauung entspricht nicht mehr den modernen Planungs-, Vertriebs-, und Produktionsabläufen.

"Gemeinsam mit der Firma Köster setzen wir deshalb seit 2016 die bauliche Neustrukturierung und Modernisierung unseres Firmensitzes um, die zum 150-jährigen Jubiläum 2019 abgeschlossen sein wird.

Dierk Lechler, Leiter Facility Management, Windmöller & Hölscher

Am Ende soll eine architektonisch ansprechende und funktional optimierte Kombination aus Bürogebäuden, Produktions- und Servicehallen sowie Präsentationsflächen für die spezialisierten High-Tech-Maschinen aus dem Tecklenburger Land stehen.

Reibungslose Abläufe durch partnerschaftliche Abstimmung

„Bereits 2017 haben unsere Mitarbeiter einen Teil des Büroneubaus beziehen können. Auf den sukzessive frei werdenden Flächen entstehen nun weitere Gebäudeteile, die wir nach unseren positiven Erfahrungen beim Bau des Bürotraktes ebenfalls mit Köster realisieren“, so Dierk Lechler.

"Der Baustellenstandort erfordert detailliert aufeinander abgestimmte Prozesse. Die Produktion muss auch während der Abbruch- und Bauarbeiten ungestört weiterlaufen."

Dirk Dajerling, Projektleiter, Köster GmbH

Gemeinsam mit Dierk Lechler stimmt Dirk Dajerling die Vorgehensweise ab. „Die Basis für reibungslose Abläufe besteht in unserer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Hier hat sich die Firma Köster als kompetenter und flexibler Partner erwiesen, mit gutem Blick für die Gesamtplanung“, ergänzt Dierk Lechler. Er hat in dem Köster-Projektleiter einen festen Ansprechpartner, der von einer stabilen und eingespielten Projektmannschaft unterstützt wird.

Die neuen Bürogebäude von Windmöller & Hölscher umfassen neben Arbeitsplätzen ein Betriebsrestaurant mit Wintergarten, Sozialräume und Meetingräume. Der Hauptsitz im westfälischen Lengerich ist geprägt von einer engen Bebauung. (Bildquelle: Köster-Gruppe)

Vorzeitige Gebäudeübergabe

Wo so viele Abläufe koordiniert werden müssen, spielt der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle. „Zuverlässige Timings sind die Grundlage für solche Projekte“, weiß Dirk Dajerling aus Erfahrung. Umso größer war die Herausforderung, die ursprünglich geplante Bauzeit des Bürogebäudes auf Wunsch des Auftraggebers zu reduzieren. Möglich wurde dies durch den Einsatz von Köster-Taktplanung und Last-Planner. Beide Instrumente aus dem Köster-Prozess-System zielen darauf ab, den Arbeitsfluss zu optimieren und im Ergebnis die Fertigstellung durch zuverlässige und effektive Koordination aller Gewerke zu beschleunigen.

"Wir haben davon profitiert, dass Köster uns das Gebäude tatsächlich rund sechs Wochen vor dem geplanten Termin übergeben konnte."

Dierk Lechler, Leiter Facility Management, Windmöller & Hölscher

Nach den ersten Bürogebäuden folgte der Bau unterschiedlicher Hallen. So entstand zwischen März und Juli 2017 eine 1.035 qm große Halle mit Büro-, Besprechungs- und Sozialräumen. Diese wird als Servicehalle für die regelmäßige Wartung von Maschinenteilen zur Folienherstellung genutzt. Für den sogenannten „Blaskopf-Service“ wurden spezielle Kranstraßen montiert und die Halle mit einem sehr belastbaren Boden ausgestattet. Derzeit realisiert Köster eine weitere Halle: „Es wird eine Art überdimensionaler Showroom für die High-Tech-Maschinen von Windmöller & Hölscher“, so Dierk Lechler. „Wir präsentieren hier so genannte Extrusionsanlagen für die Folienproduktion im laufenden Betrieb, so dass sich unsere Kunden und Interessenten ein realistisches Bild von unseren anspruchsvollen Maschinen machen können.“ In weiteren Bauabschnitten werden zudem eine Logistikhalle und eine Produktionshalle errichtet.

Lösungsorientiert zwischen Wohngebiet und Produktion

Der Firmensitz von Windmöller & Hölscher liegt inmitten eines eng bebauten Wohngebietes. „Schon dies ist eine gewisse Herausforderung zum Beispiel bei der Anlieferung großer Betonfertigteile“, beschreibt Dirk Dajerling die Situation vor Ort. Wirklich eng wird es aber immer wieder in den einzelnen Bauabschnitten auf dem Firmengelände, wo der Wechsel von Alt zu Neu innerhalb der Bestandsbebauung und während des laufenden Firmenbetriebs stattfindet.

"Dank enger Absprachen haben wir gemeinsam immer eine gute Lösung gefunden."

Dierk Lechler, Leiter Facility Management, Windmöller & Hölscher

Er blickt zuversichtlich auf die kommenden Phasen der Modernisierung: „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die Neustrukturierung unseres Firmenstandorts passend zum 150-jährigen Bestehen von Windmöller & Hölscher umsetzen können.“

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