Naherholungsgebiet statt Deponie

Sanierung Deponie Branheide, Castrop-Rauxel

Osnabrück, 28. März 2018 - Zwischen 1959 und 1972 wurde auf der Deponie Brandheide am östlichen Stadtrand Castrop-Rauxels nahezu alles entsorgt – vom Hausmüll über Bauschutt bis hin zu teerbehafteten Abfällen. Seit 20 Jahren sind die Gefahren für das Grundwasser, den Mühlenbach und seine seitlichen Zuläufe bekannt. Die Sanierung ist schon lange geplant und von Anwohnern erwartet. Kein Wunder also, dass es viele erfreute Gesichter und ein positives Presseecho anlässlich des Spatenstichs zum Beginn der Sanierungsarbeiten am 3. März 2018 gab. 

Foto: (© Stadt Castrop-Rauxel) V. l.: Thorsten Werth-von Kampen (EUV Stadtbetrieb Castrop-Rauxel), Castrop-Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja, Anita Lerho (NRW-Umweltministerium/AAV-Vorstand), Dr. Roland Arnz (AAV-Geschäftsführer) und Michael Werner (Geschäftsführer EUV Stadtbetrieb Castrop-Rauxel).

Umgesetzt wird das umfangreiche Projekt vom Köster-Kompetenz-Center Umwelttechnik Rhein-Ruhr. Besonders erleichtert zeigte sich Thorsten Werth-von Kampen (EUV Stadtbetrieb Castrop-Rauxel). Er habe sich seit Jahren als "Ankündigungsweltmeister" gefühlt. Auch die Anwohner, von denen sich einige im Vorfeld über den zu erwartenden Baustellenverkehr beklagt hatten, sind zufrieden, nachdem die Zufahrt verlegt wurde: "Jetzt merken wir von der Baustelle ja gar nichts."

Castrop-Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja betonte, wie wichtig die Akzeptanz der Baumaßnahmen in der Bevölkerung sei. Die Sanierung führt Köster im Auftrag des AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung durch, der bei dem Projekt Maßnahmenträger ist. "Wesentliche Elemente der Sanierungsmaßnahme sind die abschnittsweise und höhenangepasste Offenlegung der Gewässerverrohrung, die Fassung des zuströmenden Grundwassers sowie die Fassung und Behandlung des abströmenden Sickerwassers", erklärt Köster-Projektleiter Norbert Zenzes. Zu den Maßnahmen, die bis Ende 2018 realisiert werden sollen, zählen unter anderem die Erstellung von Spundwänden und Tiefendrainagen, die Geländemodellierung, die Anpassung der Kanalisation sowie die Errichtung von Bauwerken zur Sickerwasserbehandlung und von Weg- und Brückenwerken. Bis 2020 soll so aus dem 16,4 Hektar großen Deponiegelände ein Naherholungsgebiet entstehen. 

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