Straffer Zeitplan für Logistikpark Pilsting

Köster beschleunigt Projekt mit systematischer Bauweise und straffer Organisation

19. April 2021 | Osnabrück

Themen: Logistikimmobilien

Die bauwo Grundstücksgesellschaft entwickelt derzeit einen Logistikpark im niederbayrischen Pilsting. Nachdem zwischen Mai 2019 und Mai 2020 im ersten Bauabschnitt eine 30.000 qm große Logistikhalle durch das Köster-Kompetenz-Center Logistikimmobilien realisiert wurde, bekam das Team den Auftrag für die Fortsetzung des Projekts. Diesmal haben die Bauexperten nur elf Monate Zeit, um direkt an der A92 eine weitere rund 30.000 qm große Halle mit zwei zweistöckigen Bürovorbauten und zwei Verladetunneln zu errichten. Baubeginn ist im Frühjahr 2021, die Fertigstellung ist für 2022 geplant.
 

Um den ambitionierten Zeitplan einhalten zu können, setzt das Team um Projektleiter Markus Meier auf die Kombination mehrerer Maßnahmen und Faktoren. Zum einen auf die systematische Bauweise und straffe Planung mit bewährten Steuerungsinstrumenten aus dem Köster-Prozess-System. Zweitens auf die gebündelten Kompetenzen weiterer Köster-Geschäftsbereiche. Drittens auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Stammkunden und die gemeinsam erarbeiteten Standards und außerdem auf das Engagement von bewährten Baupartnern. Nur so lasse sich das Leistungspaket in der vom Kunden erwarteten Qualität im vorgegebenen Zeitrahmen realisieren, erklärt Markus Meier.

"Wir bieten unserem Kunden hier ein umfangreiches Serviceangebot von der Werkplanung bis zur Schlüsselübergabe unter Einhaltung der Bauzeit von nur elf Monaten."

Markus Meier, Projektleiter der Köster GmbH

In nur elf Monaten errichten die bauwo Grundstücksgesellschaft und Köster an der A92 in Pilsting eine rund 30.000 qm große Halle mit zwei zweistöckigen Bürovorbauten und zwei Verladetunneln. (Bildquelle: Köster GmbH)

Gebündelte Kompetenz

Schon beim ersten Bauabschnitt hat das Team in Pilsting mit anderen Köster-Geschäftsbereiche zusammengearbeitet. „Im zweiten Bauabschnitt werden wir zwar die Erdarbeiten selbst übernehmen, bei deren Planung, Kalkulation und Arbeitsvorbereitung unterstützt uns aber auch diesmal wieder der Köster-Geschäftsbereich Industrietiefbau“, erklärt Markus Meier. Die Köster Planung GmbH aus Münster übernimmt die Planung der technischen Gebäudeausstattung (TGA), einer der Mitarbeitenden wird dann auch die Bauleitung für diesen Bereich vor Ort übernehmen. Auch das zahlt auf den Faktor Zeitersparnis ein: „Durch die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen unserer Geschäftsbereiche stellen wir kurze Wege und reibungslose Abstimmungen sicher. Durch die synchronisierte Arbeitsweise haben wir einen deutlichen Effizienzgewinn.“ Gesteigert wird der Effekt durch die Einbindung vieler Baupartner, die bereits beim ersten Bauabschnitt dabei waren. „Wir stehen zwar noch in den Verhandlungen, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mehr als 50 Prozent der Baupartner auch in dieses Projekt einbinden können. Dazu zählt unter anderem der Fertigteilhersteller, dem eine wichtige Rolle zukommt.“ Dass diese Firmen bereits die Arbeitsweise und die effizienten Steuerungsinstrumente von Köster kennen und sich dabei auch aktiv einbringen, trage wesentlich zum zeitsparenden Bauablauf bei.

Straff gesteuert nach dem Köster-Prozess-System

Der wird mithilfe der Instrumente des Köster-Prozess-Systems (KPS) gesteuert. „Eine Schlüsselrolle spielt der Einsatz von Last-Planner in der Bauphase“, betont Markus Meier. „Damit können wir die Bauabläufe visualisieren und bei den regelmäßigen Baubesprechungen mit den beteiligten Gewerken bei Bedarf zeitnah und gezielt nachsteuern – zum Beispiel die Anzahl der Mitarbeitenden auf der Baustelle betreffend.“ Eine straffe Organisation der Bauabläufe aber auch der Baustelle sei der bauwo sehr wichtig, macht der Köster-Projektleiter klar. Dazu zählt die detailliert geplante Baustellenlogistik, die sicherstellt, dass trotz schmaler Zufahrten alles reibungslos vonstattengeht. Dazu gehören aber auch die mit den Baupartnern vereinbarten Standards auf der Baustelle, welche die Sicherheit betreffen: „Wir arbeiten hier nur wenige Meter von der A92 entfernt. Wir müssen gewährleisten, dass beispielsweise bei den Erdarbeiten nicht zu viel Staub aufgewirbelt wird, der zu Unfällen auf der Autobahn führen könnte. Auch leichte Materialien oder Verpackungen müssen entsprechend gesichert, beziehungsweise entsorgt werden.“ 

Eingespielte Partnerschaft, feste Standards

Ein Faktor wird ganz wesentlich zur schnellen Abwicklung des Projektes beitragen: die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der bauwo. Hier sprechen zwei Partner miteinander, deren Herangehensweise gleichermaßen systematisch, prozess- und lösungsorientiert ist. Beide Seiten betonen, dass die Kommunikation auf allen Ebenen durch hohe Fachkompetenz und den Willen geprägt ist, gemeinsam ein gutes Ergebnis zu erzielen – diese Haltung beschleunigt Entscheidungsprozesse und verhindert zeitraubende Reibungsverluste. Ausgangsbasis sind dabei immer die von der bauwo klar definierten Standards bezüglich der Bauausführung: 

"Mit unserem Standard decken wir ein breites Spektrum potenzieller Nutzer ab. Jede Halle bauen wir so, dass viele verschiedene Mieter gut unterkämen. Sobald ein Mieter gefunden ist, besprechen wir gemeinsam mit Köster, wie das Gebäude auf die individuellen Anforderungen angepasst werden kann."

Dennis Lammers, Projektleiter bauwo

Für die Halle in Pilsting steht noch kein Mieter fest. Doch wer auch immer die Logistikhalle bezieht, bekommt einen hohen Standard, der auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. „Wir arbeiten derzeit die Bauantragspläne in unsere Ausführungsplanung ein“, erklärt Markus Meier, „zudem bekommt die Halle auf dem Dach eine Photovoltaikanlage.“ Das Gebäude wird nach DGNB Gold zertifiziert – auch dabei wird Köster zügig vorgehen: Aufgrund der bei dem Unternehmen vorliegenden Mehrfachzertifizierung kann das Zertifizierungsverfahren beschleunigt und kostengünstig durchgeführt werden.

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