"Jedes Mal etwas schneller werden"

Köster realisiert 10.000 m² große Logistikhalle für BGAR in knapp 8 Monaten Bauzeit 

12. Dezember 2024 | Osnabrück | Wedemark-Gailhof

Themen: Logistikimmobilien

Wenn die Wünsche und Erwartungen des Kunden bekannt und Vorgehensweisen eingespielt sind, beschleunigt das ein Bauvorhaben erheblich. Vor allem, wenn die Baupartner bei der Umsetzung stets vertrauensvoll und auf Augenhöhe zusammenarbeiten, können Prozesse verschlankt werden. So konnten die Logistikexperten von Köster die Logistikhalle in Wedemark-Gailhof für die BGAR Vermögensverwaltungs GmbH bereits 6 Wochen vor dem avisierten Termin fertigstellen.
 

Die Baupartner haben in den vergangenen Jahren schon einige Logistikprojekte in der Region Hannover erfolgreich umgesetzt: 2021 realisierte Köster für den Bauherrn eine 6.200 m² große Halle in Wunstorf, Anfang 2024 hat Köster für die BGAR eine 19.750 m² Logistikhalle in Groß-Munzel fertiggestellt. Schon beim dortigen Richtfest im September 2023 kündigte der Bauherr ein weiteres gemeinsames Bauvorhaben mit Köster an. Kurz darauf begannen die gemeinsamen Planungen für das Bauvorhaben in Wedemark-Gailhof. Dort baute Köster zwischen März und Oktober 2024 eine 10.000 m² große Logistikhalle mit 10 Verladetoren, einer etwa 1.200 m² großen Lagermezzaninebene sowie einem 270 m² großen vorgelagerten Gebäude mit Büros und Sozialräumen. Nach einer Bauzeit von nicht einmal 8 Monaten waren sich Götz Harbart, Projektentwicklung/Leiter Asset-Management bei der BGAR und Köster-Projektleiter Dipl.-Ing. Ingo Barnert bei einem gemeinsamen Ortstermin Ende Oktober 2024 einig: „Das Gebäude ist bereits bezugsfertig.“ Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch Restarbeiten, einige Abnahmeverfahren und die Fertigstellung der Außenanlagen zu erledigen.

Die Logistikimmobilie konnte früher als geplant fertig gestellt werden.  So waren bereits Ende Oktober nur noch Restarbeiten und die Abnahmeverfahren zu erledigen. Die geplante Fertigstellung war für den 11. Dezember 2024. Bildquelle: Köster GmbH

Eingespielte Teams, eingespielte Prozesse

Geplant war die Fertigstellung eigentlich erst für den 11. Dezember 2024. Projektleiter Ingo Barnert nennt die ausschlaggebenden Gründe, warum der Bau der Halle in Wedemark-Gailhof so schnell vorankam: „Wir arbeiten mit dem Bauherrn seit Jahren vertrauensvoll und auf Augenhöhe zusammen. Verträge und Leistungsbeschreibungen haben stets ähnliche Inhalte. Bei den gemeinsamen Planungen heißt es deshalb in der Regel: ‚Das machen wir wie immer‘. So können viele Planungsschritte, beispielsweise für das Stützenraster oder die Materialauswahl, schnell umgesetzt werden. Auch einige unserer Baupartner aus den Gewerken kennen die Anforderungen des Kunden inzwischen. Gerade die Bemusterungsprozesse werden dadurch natürlich extrem verschlankt, was sich positiv auf den Faktor Bauzeit auswirkt.“

Die Einhaltung der Termin- und Kostenpläne haben für den Bauherrn Priorität. Außerdem legt er großen Wert darauf, mit denselben Ansprechpartnern zusammenzuarbeiten. Die kontinuierliche Zusammenarbeit der Baupartner zahle sich aus, ist sich Götz Harbart von der BGAR sicher:

„Unser Ziel ist es, jedes Mal etwas schneller zu werden. Und das ist uns auch hier gelungen. Eigentlich war die Übergabe der Halle für Ende Dezember geplant. Jetzt ist sie bereits im Oktober so gut wie fertiggestellt. “ 

Götz Harbart, Projektentwicklung/Leiter Asset-Management BGAR

Trotz der umfangreichen Erfahrungen aus früheren Projekten sahen sich die Baupartner in Wedemark-Gailhof mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Diese ergaben sich vor allem aus der speziellen Lage und Beschaffenheit des Grundstücks, das sich innerhalb eines Wasserschutzgebiets befindet. Bildquelle: Köster GmbH

Herausfordernde Planungsphase 

Auch wenn die Baupartner in Wedemark-Gailhof auf die umfangreichen Erfahrungen aus den vorangegangenen Projekten zurückgreifen konnten, wurden sie vor besondere Herausforderungen gestellt. Das hängt mit der besonderen Beschaffenheit und Lage des Grundstücks zusammen. Das Areal befindet sich in einem Wasserschutzgebiet. „Wir haben deshalb schon früh in Absprache mit dem Bauherrn eine Ausstattung der Halle sowie des kompletten Verladehofes mit einer WGK III-Folie vorgesehen, also einer Schutzfolie für wassergefährdende Stoffe Gefährdungsklasse III“, erklärt Ingo Barnert. Die deutlich größere Herausforderung für das Team ergab sich allerdings erst, als die Planungen schon abgeschlossen waren: „Nach den Hochwasserereignissen im Dezember beschloss die Gemeinde, dass der Bebauungsplan an solche Extremwetterlagen angepasst werden muss und forderte die vollständige Versickerung des Niederschlagwassers auf dem Grundstück“. Das Projekt-Team reagierte sofort: „Wir haben das komplette Baufeld um 1,40 m angehoben. Unsere Kollegen vom Industrietiefbau haben dazu 25.000 m³ Boden angefahren und so eine erhöhte Basis für die Halle und die Versickerung des Niederschlagwassers auf dem Gelände geschaffen.“ Die Außenanlagen inklusive der anzudienenden Sektionaltore mussten auf die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Damit möglichst wenig Fläche versiegelt wird, wurde zudem die Feuerwehrumfahrt aus Rasengittersteinen erstellt. „Schließlich mussten wir noch die Hallenhöhe an den Bebauungsplan anpassen und haben uns für eine Walmdachausführung entschieden“, schildert Bauingenieur Ingo Barnert eine weitere Planänderung.

Dass die Arbeiten trotz der kurzfristigen Änderung des Bebauungsplans so zügig starten konnten, ist auch der engen und guten Zusammenarbeit des Köster-Teams mit den lokalen Behörden geschuldet. „Wir haben alle diese Fragen in sehr intensiven Gesprächen und im engen Austausch mit den zuständigen Behörden vor Ort geregelt und sind so zu einer zeitnahen Lösung gekommen. In den Gesprächen konnten wir die Behörden auch dadurch überzeugen, dass wir viele Aspekte, wie beispielsweise die Einbringung der WGK III-Folie, bereits vorab berücksichtigt hatten.“

Fortsetzung folgt... 

Der Bauherr zeigt sich auch dieses Mal wieder sehr zufrieden mit der Leistung der Logistikspezialisten des Generalunternehmens Köster. Wenn die Halle in den kommenden Wochen vermietet wird, wird das Köster-Team den Nutzer noch bei den anstehenden Arbeiten unterstützen. „Wir könnten dann beispielsweise noch einige individuelle, angepasste technische Lösungen für den Mieter umsetzen. Beispielsweise WLAN-Punkte, die auf die Abläufe in der Halle abgestimmt sein sollten“, erklärt Ingo Barnert. Der Bauherr hat derweil schon das nächste Projekt im Blick:

„Wir sind wieder sehr zufrieden. Das nächste gemeinsame Projekt verhandeln wir bereits. Es ist eine Fortsetzungsgeschichte.“ 

Götz Harbart, Projektentwicklung/Leiter Asset-Management BGAR

Bei den gemeinsamen Planungen heißt es in der Regel: ‚Das machen wir wie immer‘. So können viele Planungsschritte, beispielsweise für das Stützenraster oder die Materialauswahl, schnell umgesetzt werden. Bildquelle: Köster GmbH

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