Köster erstellt in 16 Monaten 115.000 m² großen Industriepark für Hines

Industriepark Grimma bietet nachhaltige Logistik-Lösungen

2. Juni 2026 | Grimma

Themen: Logistikimmobilien

Die vermietbare Fläche beträgt rund 115.000 m² verteilt auf drei Gebäude mit insgesamt zwölf Hallen-Units – der Industriepark Grimma beeindruckt durch seine Größe. Doch das Hallenumfeld auf dem 24 ha großen Areal wirkt eher wie ein Park. Denn der Bauherr, der international agierende Immobilieninvestor, -entwickler und -manager Hines, legt bei diesem Projekt großen Wert auf Nachhaltigkeit.
 

Hines möchte mit dem Gewerbepark im Grimma ein deutliches Zeichen setzen, wie das Unternehmen auf immofokus erläuterte. Mit dem neuen Industrie- und Gewerbepark in Grimma gehe Hines einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung nachhaltiger Logistiklösungen im Osten Deutschlands, heißt es auf dem Portal. Hines entschied sich für Köster als Baupartner und schon im Herbst 2025 wurde das Projekt in zwei Schritten an den Bauherrn übergeben. „Die Bauzeit von 16 Monaten war angesichts der Größe und Komplexität des Bauvorhabens sehr ambitioniert“, so das Fazit von Köster-Projektleiter Michael Große. Um das Ziel in der vorgegebenen Zeit zu erreichen, wurde parallel an den Hallen gearbeitet. In der Ausbauphase, in der die technische Ausstattung der Gebäude sowie der Ausbau der fast 6.900 m² Büro- und Sozialflächen erfolgten, erforderte dieses Vorgehen den gleichzeitigen Einsatz zahlreicher regionaler Handwerksunternehmen. Dementsprechend aufwendig war auch die Koordination der Arbeitsabläufe und der Baustellenlogistik durch das Köster-Team vor Ort. „Bei den täglichen Baustellenbesprechungen, die wir im Rahmen unseres Shopfloor-Managements durchführen, waren die Runden entsprechend groß“, erinnert sich der Projektleiter. Ausgesprochen positiv wirkte sich der Einsatz von BIM (Building Information Modeling) auf den Faktor Zeit aus. Es erleichterte die Koordination der Bauabläufe der zahlreichen am Bau beteiligten Unternehmen.

Der international agierende Immobilieninvestor, -entwickler und 
-manager Hines, legte bei diesem Projekt großen Wert auf Nachhaltigkeit. Das Bild beweist, dass das Objekt auch als repräsentativ bezeichnet werden kann. Bildquelle: Köster GmbH

Präzise Dokumentation für mehr Nachhaltigkeit

Auch bezüglich der umfangreichen Dokumentationsschritte zeigten sich die Stärken von BIM. Das Köster-Team übernimmt im Zusammenspiel mit den übrigen Baupartnern die nötigen Dokumentationsaufgaben für die ESG-Standards (Environmental, Social und Governance) der EU ebenso wie für die angestrebte Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). In der Bauphase bedeutete das unter anderem, regelmäßig zu prüfen, ob ausschließlich zertifizierungskonforme Materialien angeliefert und eingesetzt wurden. „Nicht alle Lieferanten haben das im Blick, auch wenn die Bestellungen zuvor entsprechend formuliert waren“, berichtet der Projektleiter aus der Praxis. Inzwischen ist das Projekt in der finalen Phase der DGNB-Zertifizierung.

Attraktiver Standort im Städtedreieck Leipzig-Chemnitz-Dresden

Zum baulichen Nachhaltigkeitskonzept, das eine solche Platin-Zertifizierung erst ermöglicht, gehören unter anderem Photovoltaikanlagen mit insgesamt 35.657 m² Fläche sowie der Einsatz von Luft-Luft-Wärmepumpen. Zudem legt Hines besonderen Wert auf die Förderung der Biodiversität. Deshalb wurden ein begrünter Lärmschutzwall, Fassadenbegrünung sowie die parkähnlichen Außenanlagen mit einem Versickerungsbecken angelegt. Dieses Nachhaltigkeitskonzept in Kombination mit dem starken Raumangebot und der flexiblen Nutzbarkeit macht den Industriepark Grimma zu einem äußerst attraktiven Standort im Städtedreieck Leipzig-Chemnitz-Dresden.

Selbst ein Blick durch die Hallenschiffe kann nicht verdeutlichen, wie groß das Projekt tatsächlich ist. Stellen Sie sich dafür 16 Fußballfelder nebeneinander vor. Bildquelle: Köster GmbH

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16 Fußballfelder groß – Richtfest im Industriepark Grimma
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