Dort wo nun der Gewerbepark Rheinau entsteht, stand früher ein Porenbeton-Werk. Das 82.600 m² große Brownfield-Areal im Gewerbegebiet in Rheinau-Freistett wurde komplett geräumt und gut vorbereitet an das Köster-Team übergeben. Mit dem Spatenstich am 19.2.2026, an dem neben den Baupartnern auch zahlreiche kommunale Vertreter teilnahmen, starteten offiziell die Arbeiten. Im Januar 2027 sollen sie abgeschlossen sein.
Am 19. Februar fand der offizielle Spatenstich für den 41.300 m² großen Hallenkomplex statt. Anwesend dabei waren (v.l.): Ulrich Wippermann, Ralf Ludwig, Bernhard Rückert, Reinhold Schmidt, Sabine Weller und Projektleiter Alexander Külich. Bildquelle: Köster GmbH
Insgesamt umfasst das Projekt ca. 41.300 m² Hallenfläche in zwei voneinander getrennten Hallenschiffen, die wiederum in fünf flexibel teilbare Units gegliedert sind. Hinzu kommen insgesamt 1.700 m² Büro- und Sozialflächen im Erdgeschoss und auf Mezzaninen. Über einen 8 m breiten Verbindungstunnel können Stapler gut geschützt Warenpaletten zwischen den beiden Hallenkörpern transportieren. Deren lichte Höhe von 10,50 m, die Ausstattung mit umfassenden Brandschutzvorrichtungen und mit einer WHG-3-Abdichtung (Abdichtung nach dem Wasserhaushaltsgesetz) sowie 75 kN/m² Bodentraglast eröffnen mannigfaltige Nutzungsmöglichkeiten. Die Hallen sind über fünf Tore erreichbar, an 44 Überladebrücken können Waren an- und abtransportiert werden. Für den Gewerbepark Rheinau wird eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt, eine Photovoltaikanlange für eine klimafreundliche Energieversorgung wird vorgerüstet und die Begrünung von Außenflächen und Fassaden wirken sich positiv auf das Mikroklima aus. Auch durch die bauliche Vorrüstung von Ladeplätzen für E-LKW ist die Halle zukunftsfähig aufgestellt. Die entsprechenden technischen Elemente wie ein zusätzlicher Trafo können bei Bedarf an den dafür vorgesehenen Stellen problemlos montiert werden.
Für die Region bedeutet der Bau des Gewerbeparks eine Stärkung der Wirtschaft. Zum einen werden vor Ort Arbeitsplätze geschaffen, zum anderen profitieren regionale Hersteller und Nachunternehmer bereits jetzt in der Bauphase, wie Köster-Projektleiter Klaus Härimg erklärt: „Wir haben wirklich viele Unternehmen aus der Region in das Projekt eingebunden. Das stärkt die Wirtschaft hier und verkürzt zugleich die Transportwege. Besonders kurz ist der Anlieferungsweg für den Trafo – der kommt direkt von einem der Nachbarn aus dem Gewerbegebiet.“
im Gewerbepark Rheinau entsteht ein moderner Logistikkomplex mit 41.300 m² Hallenfläche (5 Units) und 1.700 m² Bürofläche. Die Anlage bietet 10,50 m lichte Höhe, 75 kN/m² Bodentraglast, WHG-3-Abdichtung sowie 44 Überladebrücken. Das Projekt ist auf DGNB-Gold ausgelegt, inklusive PV-Vorrüstung, Fassadenbegrünung und Ladeinfrastruktur für E-LKWs. Bildquelle: bauwo grundstücksgesellschaft mbH
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