In attraktiver Lage entsteht mit dem we house ein architektonisch hochwertiges, zukunftsweisendes Wohnkonzept, das modernen Wohnraum mit gemeinschaftlich nutzbaren Flächen, einem Dachgarten sowie einem Restaurant mit integriertem Dachgewächshaus verbindet.
Die Holz-Hybrid-Bauweise mit tragenden Außenwänden aus Massivholzelementen in Kombination mit einem Stahlbetonskelett aus CO₂-reduziertem Beton sowie die integrierten Holzdecken im Restaurant und in der Galerieebene unterstreichen den hohen ökologischen und architektonischen Anspruch des Bauvorhabens.
Die angestrebte Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) verdeutlicht, dass die Verantwortlichen bei diesem Projekt konsequent größten Wert auf Nachhaltigkeit setzen.
Jede Menge los am we house Baakenhafen: Rund 170 Gäste folgten der Einladung zum Richtfest in der HafenCity. Bildquelle: Archy Nova
Die Relevanz des Vorhabens für Hamburg wurde auch in den Grußworten von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft deutlich, unter anderem von Hamburgs Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks und Prof. Antje Stokman von der HafenCity Universität Hamburg. Tjarks zeigte sich sichtlich beeindruckt und gratuliert der zukünftigen Bewohnerschaft, auf die er nach eigener Aussage ein bisschen neidisch sei:
„Die Frage, wie wir künftig in unseren Städten leben wollen, entscheidet sich immer stärker direkt in unseren Quartieren. Das we-house Baakenhafen zeigt sehr konkret, wie das in der Praxis aussehen kann: weniger Flächenverbrauch, gemeinschaftlich genutzte Angebote und ein Mobilitätskonzept, das auf Sharing-Angebote, kurze Wege und die enge Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr setzt. Genau solche Projekte brauchen wir, wenn wir unsere Stadt zukunftsfähig und gleichzeitig lebenswert weiterentwickeln wollen – in der HafenCity und darüber hinaus.“
Hamburgs Senator ür Verkehr und Mobilitätswende, Dr. Anjes Tjarks, machte in seinem Grußwort keinen Hehl daraus, wie sehr ihn das Projekt we house Baakenhafen begeistert. Bildquelle: Archy Nova
Prof. Antje Stokman, Professorin für Architektur und Landschaft an der HafenCity Universität Hamburg, zeigte sich erstaunt, mit welcher Konsequenz viele der Ansätze, die sie erst am Vortag mit Bundesbauministerin Verena Hubertz diskutiert habe, im we-house Baakenhafen bereits konkret zur Umsetzung kommen. Für sie standen der Dachwald und die Wasserkreisläufe des Hauses besonders im Fokus. Denn mehr Grün und Wasser werde unabdingbar für die Zukunftsfähigkeit unserer Städte. Im we-house beziehe sich das Kreislaufdenken aber auf ganz viele Aspekte, wie die nachhaltige Bauweise oder den Lebensmittelanbau im Dachgewächshaus.
Apropos Lebensmittel: Für das leibliche Wohl im Rahmen des Richtfestes sorgte der bekannte Gastronom Oliver Klipp, der das we-house Restaurant und das Gewächshaus gemeinsam mit der Archy Nova Project Development betreiben wird.
Ein weiterer besonderer Moment war die Übergabe des Vorzertifikats in Platin durch den Good Mobility Council. Dabei handelt es sich um die höchste Auszeichnung für nachhaltige Mobilität in Immobilien, Quartiersentwicklungen und Neubauten.
Im Rahmen des Richtfestes erhielten die Projektbeteiligten vom Good Mobility Council das Vorzertifikat in Platin. Bildquelle: Archy Nova
Dipl.-Ing. Andreas Zeitner, Mitglied der Köster-Geschäftsleitung und verantwortlich für den Hochbau in der Region Hamburg, erklärt: „Ein solches Fest ist natürlich immer auch Anlass, den beteiligten Handwerkern ein herzliches Dankeschön auszusprechen. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz und ihr fachliches Können wäre der aktuelle Baustatus nicht möglich gewesen.“ Im Namen der Köster GmbH dankt er außerdem allen Projektbeteiligten herzlich für die engagierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit. „Wir freuen uns darauf, dieses besondere Projekt gemeinsam erfolgreich zum Abschluss zu bringen.“
Zu einem ordentlichen Richtfest gehört natürlich auch ein zünftiger Richtspruch von den Machern auf der Baustelle. Köster-Ober-Polier Thomas Sonnenberg meisterte auch diese Aufgabe mit Bravour. Bildquelle: Archy Nova
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