Anlässlich der Grundsteinlegung unterstrichen alle Redner die Bedeutung des Projekts für die Stadtentwicklung. So hob Oberbürgermeister Dennis Wellmann die Rolle der BRAWO Arkaden für eine positive Entwicklung in der Wolfsburger Innenstadt hervor:
„Die BRAWO Arkaden werden einen bedeutenden Beitrag zur Revitalisierung und Aufwertung unserer Innenstadt leisten. Mit einer Mischung aus Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Freizeitangeboten und Wohnen bereichern und stärken sie die Innenstadt als lebenswerten, attraktiven Ort.“
Für die Volksbank BRAWO betonte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Brinkmann: „Die BRAWO Arkaden sind für uns mehr als ein Bauprojekt. Sie stehen für unseren Anspruch, dass wir dort investieren, wo wir verwurzelt sind.“ Umgesetzt wird das Projekt durch Köster als Generalübernehmer. Der Baukomplettanbieter hat als regionaler Partner bereits mehrfach für die Volksbank BRAWO gebaut, wie Sebastian Geese, Bereichsleiter Köster Hochbau Braunschweig, erklärt: „Das anspruchsvolle Bauvorhaben unterstreicht unsere erfolgreiche Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen.“
Grundsteinlegung am 15. Januar 2026 mit Zeitkapsel: André Triphaus-Woltermann (Geschäftsführer und technischer Vorstand der Köster Holding SE), Jürgen Brinkmann (Vorstandsvorsitzender der Volksbank BRAWO), Dennis Weilmann (Oberbürgermeister), Benjamin Maspohl (Projektentwickler der BRAWO RE Development Braunschweig), Sebastian Geese (Bereichsleiter Hochbau Braunschweig der Köster GmbH), Claudia Kayser (Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank BRAWO), Jens Hofschröer (Stadtrat und Dezernent für Digitales und Wirtschaft), Kai-Uwe Hirschheide (Erster Stadtrat und Stadtbaurat) und Ulf Müller (Geschäftsführer BRAWO RE Building Solutions). In der Zeitkapsel befindet sich eine Tageszeitung, Baupläne der BRAWO Arkaden, Polaroidfotos vom Eventtag sowie Impressionen und ein Poetry-Slam-Text vom 100-jährigen Jubiläum der Volksbank in Wolfsburg vom 6. November 2025 Bildquelle: Matthias Leitzke
Die Planungen der BRAWO Arkaden basieren auf einem erfolgreichen Architekturwettbewerb. Auch die Ergebnisse von Bürgerbefragungen, Umweltberichten und zahlreichen Gutachten flossen in die Gestaltung ein. Während in den beiden Sockelgeschossen hinter der durchgehenden Fensterfront an der Porschestraße moderne Gewerbeflächen entstehen, wird in den darüber liegenden, gestaffelt angelegten Geschossen attraktiver Wohnraum im Herzen der Innenstadt geschaffen. Insgesamt entstehen 82 Wohnungen mit 36 m² bis 145 m² Wohnfläche. Zehn Wohneinheiten werden rollstuhlgerecht ausgeführt, die übrigen barrierearm. Alle Wohnungen sind auf Höhe des 2. OG um den gemeinschaftlich genutzten Innenhof gruppiert. Hier laden Spiel- und Grünflächen zum Verweilen ein. Im Untergeschoss bietet eine Tiefgarage 95 Stellplätze, zusätzlich werden Kurzzeitparkplätze im Außenbereich angelegt. Prägend für das Erscheinungsbild an der Porschestraße ist unter anderem die detailreich gestaltete Fassade mit vielen Rücksprüngen und einigen abknickenden Fenstern. Hier liege eine der baulichen Herausforderungen, erklärt Projektleiter Diplom-Ingenieur Arwed Kähler: „Insbesondere bei der Ausführung der Anschlusspunkte müssen die unterschiedlichen Gewerke gut koordiniert werden.“
Die BRAWO Arkaden überzeugen auch unter Nachhaltigkeitsaspekten: Die Anforderungen der EU-Taxonomie-Verordnung werden erfüllt, der KfW-40 Standard um 10 Prozent unterschritten und eine DGNB-Zertifizierung in Gold wird angestrebt. Erreicht wird das unter anderem durch den Einsatz der Betonkerntemperierung, die die thermische Speichermasse der Betonteile zur effizienten Beheizung und Kühlung des Gebäudes nutzt und so einen dauerhaft energiesparenden Betrieb ermöglicht.
Eine Aufwertung für die Wolfsburger City: Bis Ende 2027 entstehen zwischen Porschestraße und Meckauer Weg 82 Mietwohnungen sowie 4.500 m² moderne Handelsflächen. Bildquelle: BRAWO Real Estate
Für das Köster-Team ist die zentrale Lage – umgeben vom Einkaufsgeschehen auf der Porschestraße und enger Bebauung an drei Seiten des Areals – durchaus eine Herausforderung, wie Köster-Projektleiter Arwed Kähler sagt: „Wir können die Baustelle nur über die schmale Zufahrt am Meckauer Weg erreichen. Deshalb werden alle An- und Abtransporte mithilfe unserer Köster-Logistik-App präzise koordiniert und getaktet.“ Auch für das Team vom Köster-Spezialtiefbau Mülheim, das die Baugrube erstellt, ergeben sich aus der Lage spezielle Anforderungen. So erstellen die Experten, teils mittels Hochdruckinjektionsverfahren, rückverankerte Unterfangungen zur Absicherung der Nachbargebäude. Eine Bohrpfahlwand mit Spritzbetonausfachungen sowie Rückverankerungen im Verbau sorgen für die nötige Stabilität der Baugrube. „Die Koordination der Bauabläufe mit unseren Kollegen vom Spezialtiefbau läuft sehr gut“, betont der Projektleiter. Derzeit arbeiten die Tief- und Hochbau-Teams von Köster parallel an dem Bauvorhaben, um die ambitionierte Zeitschiene zu halten, wie Arwed Kähler erklärt: „Wir wollen das Projekt Ende 2027 schlüsselfertig an unseren Kunden übergeben.“
Diese Aufnahme von der Grundsteinlegung am 15. Januar 2026 zeigt nur einen kleinen Teil des Baufeldes in der Wolfsburger Innenstadt. Bildquelle: Köster GmbH
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