Pforzheim: Köster baut Smart Factory

Neue Produktionshalle für Witzenmann-Gruppe

26. Juni 2024 | Pforzheim

Themen: Industrie- und Produktionshallen

Die Erweiterung ihrer Produktion in Pforzheim um eine neue Halle mit angeschlossenem Bürotrakt markiert für die Witzenmann-Gruppe den Auftakt eines zukunftsweisenden Großprojekts. Denn bis 2027 entsteht auf einem rund 28.000 m2 großen Grundstück nicht weniger als der neue Stammsitz des Familienunternehmens. Mit dem Auftrag eines Neubaus für die ‚Smart Factory‘ auf dem neuen Witzenmann-Campus wurde jüngst der Köster Hochbau Stuttgart Süd beauftragt. Matthias Wode, Leiter Real Estate & Facility Management der Witzenmann Gruppe, wird den Neubau mit seinem Team verantwortlich begleiten. Er freut sich auf die von Vorstand Philip Paschen besiegelte Zusammenarbeit der Witzenmann-Gruppe mit Köster.
 

Kompetenz überzeugt

Bereits in der Angebotsphase habe das Team von Köster mit technischer und planerischer Kompetenz überzeugt, berichtet Wode. Die langjährige Erfahrung mit Industrieimmobilien war jederzeit spürbar. Seither sei ein Klima des Vertrauens zwischen den Familienunternehmen Witzenmann und Köster gereift, das nach seiner Einschätzung die beste Basis für die erfolgreiche Umsetzung der ersten gemeinsamen Baumaßnahme sei. Wode betont, dass ihn persönlich auch die Leistung der Köster TGA-Planung Münster überzeugt hat.

„Die mit Köster entwickelten Lösungen für den Neubau und seine Gebäudetechnik setzen den Plan der Witzenmann-Gruppe optimal um, hier die Basis für eine zukunftsfähige, CO2 neutrale Energieversorgung des neuen Stammsitzes zu legen.“ 

Matthias Wode, Leiter Real Estate & Facility Management, Witzenmann Gruppe

v.l.n.r. Witzenmann-CEO Andreas Kämpfe, COO/CDO Philip Paschen, Oberbürgermeister Peter Boch, CHRO Christine Wüst und CFO Irene Krings machen den Spatenstich in Richtung Zukunft. Bildquelle: Köster GmbH  

Teil des Energiekonzeptes seien neben einer Photovoltaikanlage auch große dezentrale Energiespeicher, die mit diversen Anlagen gekoppelt werden können. „Es ist Witzenmann wichtig, so viel Energie wie möglich regenerativ zu erzeugen, zu speichern und einer flexiblen Nutzung zuzuführen“, berichtet Dominik Blomenkemper vom Köster Hochbau Stuttgart Süd, der die Zusammenarbeit in der Angebotsphase koordiniert hat. „Dafür haben wir gute, nachhaltige Lösungen entwickelt.“

Baustart im August

Geplant ist, im August mit den Erdarbeiten neben einer bestehenden, 2018 in Betrieb genommenen Produktionshalle der Witzenmann-Gruppe zu beginnen. Sie wird bis September 2025 um eine Fläche von über 19.000 m2 erweitert. Im direkten Anschluss entsteht ein Gebäude für die Verwaltung und moderne Sozialräume mit fast 4.000 m2.

Robert Kroll aus dem Köster Hochbau Stuttgart Süd, der zum Projektleiter berufen wurde, fasst den Auftrag so zusammen: „Wir werden gemäß KFW40 QNG plus Standard schlüsselfertig bauen und ab Sommer 2025 eng mit denjenigen zusammenarbeiten, die für die Einrichtung der Produktionsanlagen und Lagerausstattung zuständig sind. So erreichen wir, dass der Kunde den Neubau so früh wie möglich nutzen kann. Die Fassade wird gemäß der Corporate Identity der Witzenmann-Gruppe gestaltet, damit sich die Produktionshallen optimal in die Gesamtplanung für den neuen Campus einfügen.“ Kroll wird mit seinem Team die Zusammenarbeit der Nachunternehmer steuern und steht den Fachabteilungen des Kunden als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Philip Paschen, Geschäftsführer der Witzenmann Gruppe ist überzeugt:

„Firma Köster und die Witzenmann-Gruppe sind beide familiengeführte Unternehmen – da passen Größe und vor allem die Werte sehr gut zusammen. Köster hat viele vergleichbare Bauvorhaben erfolgreich in Deutschland realisiert. Das, und die guten Referenzen haben uns von dieser Partnerschaft überzeugt.“ 

Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Philip Paschen, COO/CDO der Witzenmann-Gruppe

Am 11.04.2024 eröffnet Witzenmann-CEO Andreas Kämpfe feierlich den Spatenstich mit einer Rede. Bildquelle: Köster GmbH  

Die Witzenmann-Gruppe werde gemeinsam mit Köster in Pforzheim eine beispielgebende Produktionsimmobilie erstellen, die höchste Ansprüche an effiziente, digitalisierte und nachhaltige Prozesse erfüllt.

KFW 40 QNG plus Standard 

Wode berichtet, dass Köster auch gerade deshalb eine große Hilfe sei, weil die neue Immobilie nach dem KFW40 QNG plus Standard erstellt und betrieben werden soll. Es genüge nicht, nachhaltig zu planen. Man müsse lebenszyklusorientiert denken, also auch im Bauprozess sicherstellen, dass alle Anforderungen an nachhaltiges Bauen erfüllt werden, und dies durch eine professionelle Steuerung der Beteiligten garantieren. Geplant wurde der Neubau „von innen nach außen“, berichtet Wode weiter.

„Die neuen Gebäude werden in der Zusammensicht mit dem Bestand von 2018 die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Kolleginnen und Kollegen, die hier arbeiten, effizient agieren können und sich ebenso sicher wie wohl fühlen.“ 

Matthias Wode, Real Estate & Leiter Facility Management, Witzenmann Gruppe

Pforzheim ist schon heute der größte Fertigungsstandort der Witzenmann-Gruppe und der Neubau des Stammhauses ein starkes Bekenntnis der Eigentümer-Familie zum Gründungsstandort, betont Vorstand Paschen. Getreu dem Unternehmensmotto „managing flexibility“ agieren die Unternehmen der Gruppe heute in 17 Ländern. Sie produzieren und liefern Metallschläuche, Metallbälge, Kompensatoren, Rohrhalterungen sowie Fahrzeugteile, durch die Medien und Energie sicher fließen können. Der Umbau des Unternehmens hin zu einer CO2-neutralen Produktion sei im vollen Gange, so Paschen.

Visualisierung der angeschlossenen Bürotraktes in Pforzheim. Bildquelle: Witzenmann GmbH

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