Planton GmbH - Grundsteinlegung für Laborneubau in Kiel

Unternehmen auf Wachstumskurs. Ministerpräsident musste Besuch aufgrund einer Coronaerkrankung absagen

3. Mai 2022 | Osnabrück | Hannover

Themen: Büro- und Verwaltungsgebäude

Für die Kieler Planton GmbH errichtet das Osnabrücker Unternehmen Köster, vertreten durch seine Niederlassung Kiel, in den kommenden 16 Monaten einen Neubau im Gewerbegebiet Boelckestraße. Die Planton GmbH ist in der Welt der Analytik und der Biotechnologie beheimatet. Mitarbeitende von Planton messen, testen und untersuchen Lebensmittel, Saatgut, Futtermittel oder Trinkwasser. Für Furore sorgte das Unternehmen mit derzeit 80 Mitarbeitenden durch die Entwicklung eines patentrechtlich geschützten Verfahrens, das die frühzeitige Geschlechtsbestimmung in Hühnereiern ermöglicht und dadurch das Töten von geschlüpften männlichen Küken überflüssig macht. Der jetzt begonnene Neubau wird auf rund 4.000 m2 Nutzfläche viel Platz für moderne Labore und Büros bieten.
 

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther musste seine Teilnahme aufgrund einer Corona-Infektion absagen. Als würdiger Vertreter folgte Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, der Einladung. Im Bild v.l.: Dirk Schrödter (Chef der Staatskanzlei), Martin Krabbe (Köster GmbH), Andreas Wolke (Köster GmbH), Rüdiger Mumm (MUMM architekten+ingenieure), Professor Dr. Michael Kleine (Bauherr sowie Geschäftsführer der Planton GmbH), Dr. Ulf Kämpfer (Oberbürgermeister Kiel). Bildquelle: Köster GmbH

Professor Dr. Michael Kleine, Geschäftsführer der Planton GmbH, erläuterte in seiner Ansprache aus Anlass der Grundsteinlegung am 3. Mai, was dieser Neubau für das Unternehmen, aber auch die Region bedeutet: „Wir werden hier neue, hochmoderne Verfahren anwenden können und damit für Wissenschaftler spannende Arbeitsplätze schaffen. Angewandte Spitzentechnologie aus Kiel – das ist unsere Vision.“

Vorbereitungen pünktlich abgeschlossen

In den letzten acht Wochen wurde das Grundstück im Gewerbegebiet Boelckestraße für den Neubau vorbereitet. Als erfahrener Generalunternehmer hatte Köster die Bodenschichten genau untersucht und durch das Einbringen sogenannter Rüttelstopfsäulen für mehr Stabilität und Tragkraft gesorgt. Immerhin hat der Neubau nach den Entwürfen des Kieler Büros Mumm architekten+ingenieure drei Etagen und auch das Gewicht der Laboratoriumstechnik verlangt nach einer sicheren Gründung des Gebäudes.

Sorgsam geht man hier auch mit der Natur um: Die an das Grundstück angrenzenden Biotope werden in der Bauphase besonders geschützt, Licht und Lärm-Emissionen aus dem fertigen Gebäude sollen durch eine spezielle Bauweise minimiert werden. Möglich machen das eine hochmoderne Haustechnik und überdurchschnittlich gute Dämmung. Der auf dem Grundstück zu findende Knick bleibt als Wohnraum für Insekten, Vögel und Kleintiere erhalten. Neu werden fünf Kaiserlinden auf dem Grundstück gepflanzt.

"Die mitwirkenden Handwerker und das benötigte Baumaterial pünktlich einsetzen zu können, ist schwieriger denn je, weil es vielen Lieferanten an Rohstoffen für ihre Produkte mangelt. Aber wir haben frühzeitig bestellt, was benötigt wird.“

Dipl.-Ing. Andreas Wolke, Leiter des Geschäftsbereichs Hochbau Kiel

Der Entwurf des Gebäudes stammt von dem Architekturbüro Mumm architekten+ingenieure in Kiel. Die Bauausführung übernimmt die Köster GmbH mit Stammsitz in Osnabrück und einer Niederlassung in Kiel als Generalunternehmer. Bildquelle: Mumm architekten+ingenieure

Förderwürdiger Neubau

Sowohl das Land Schleswig-Holstein als auch die Kreditanstalt für den Wiederaufbau KfW unterstützen die Realisierung des für die Region wichtigen Firmengebäudes, bei dessen Bau man viel unternimmt, um die Energieeffizienz zu verbessern. Ein Teil der Dachfläche wird mit Photovoltaik für den Energiebedarf der Laborgeräte, der Lüftungs-, Heiz- und Kühlsysteme ausgestattet. Was frei bleibt, wird begrünt.

Bis zum Sommer 2023 will Köster das Gebäude schlüsselfertig erstellen. Der Bereichsleiter des Geschäftsbereichs Hochbau Kiel, Dipl.-Ing. Andreas Wolke, ist überzeugt davon, dass man gut vorbereitet in die Bauphase geht: „In kurzer Zeit und guter Qualität ein Gebäude dieser Größe zu erstellen, verlangt nach einer sehr detaillierten Vorplanung. Die mitwirkenden Handwerker und das benötigte Baumaterial pünktlich einsetzen zu können, ist schwieriger denn je, weil es vielen Lieferanten an Rohstoffen für ihre Produkte mangelt. Aber wir haben frühzeitig bestellt, was benötigt wird.“

Die Vorbereitungen des Baufeldes für den 3-stöckigen Planton-Neubau mit rund 4.000 m2 Nutzfläche sind weitestgehend abgeschlossen.

Mehr über die Planton GmbH


Weitere Informationen über Analytik, Biotechnologie und die Planton GmbH finden Sie hier.

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