Spatenstich für Geberit-Produktionserweiterung 

Köster realisiert schlüsselfertigen Hallenbau mit Verwaltungsgebäude

5. Mai 2022 | St. Egidien

Themen: Industrie- und Produktionshallen

Am Standort Lichtenstein/St. Egidien erweitert der Geberit-Konzern seine Produktionskapazitäten um eine zusätzliche Produktionshalle sowie ein Verwaltungsgebäude. Der Hochbau Chemnitz der Köster GmbH wurde mit der Ausführungsplanung und schlüsselfertigen Erstellung des Bauvorhabens beauftragt. Am 3. Mai 2022 feierte der Auftraggeber Geberit mit den Baubeteiligten sowie lokaler Politik den offizellen Spatenstich. 
 

Der Startschuss für die Erweiterung des Werks ist gefallen. Kernstück dabei ist eine dritte Werkhalle mit einer Fläche von rund 10.000 m², die direkt an die bestehenden Werksgebäude angebaut wird. Darüber hinaus wird der Logistik-Bereich erweitert sowie ein Verwaltungsneubau für Administration und Technik. Auf den Dächern der Werkhallen sollen rund 10.000 m² Fotovoltaik-Module installiert werden, die rund ein Viertel der vom Werk benötigten elektrischen Energie liefern werden. 

Ab 2025 wird die Produktion hochgefahren werden. Gemeinsam mit den Baubeteiligten und lokalen Wirtschaftsvertretern wurde am 3. Mai der offizielle Spatenstich gefeiert. (Bildquelle: Andreas Kretschel)

Der Geberit Produktionsstandort in Lichtenstein beschäftigt 430 Mitarbeitende und ist spezialisiert auf die Herstellung von Metallrahmen und Installationssystemen für die Sanitärtechnik in Gebäuden. Als Folge der in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen Nachfrage sind die heutigen Kapazitäten des Werks voll ausgelastet. Vor diesem Hintergrund hat Geberit beschlossen, in den Standort Lichtenstein zu investieren und das Werk zu erweitern.

Baufeld der dritten Werkhalle, die bei laufender Produktion an den Bestand angebunden werden wird. (Bildquelle: Köster GmbH)

Schlüsselfertiger Hallenbau inkl. Außenanlagen durch Köster

Das Team vom Hochbau Chemnitz verantwortet die Ausführungsplanung und schlüsselfertige Erstellung des Hallen-Neubaus an den Bestand inkl. Gleisbauarbeiten und Außenanlagen auf dem Werksgelände. Für den Anbau muss dabei die komplette Fassade, unter Einsatz von Staub- und Wetterschutzwänden, bei laufenden Betrieb geöffnet werden. Die Binderspannweite der neuen Halle wird bei 35 m liegen.

In der Angebotsphase konnte Köster den Auftraggeber insbesondere durch die präzise Berücksichtigung der Produktionsbelange überzeugen. Auch bei den Tiefbauarbeiten auf dem Industriegelände muss das Team besondere Vorsicht walten lassen, da vor dem Baubeginn der Halle die kompletten Bestandsmedien umverlegt werden müssen.

"Zur Einhaltung des geplanten Produktionstermins in 2025 haben wir mit dem Kunden einen besonders genauen Terminplan abgestimmt. Den Baufortschritt werden wir mithilfe des Köster-Prozess-System ständig überwachen und bei Bedarf nachsteuern. Auf diese Weise haben wir bereits vielen Industriekunden zu einem pünktlichen Produktionsstart verholfen."

Matthias Bock, Bereichsleiter Hochbau Chemnitz, Köster GmbH

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