Ein wichtiges Projekt für die Seniorenpflege in der Region Betzdorf nimmt Fahrt auf: Köster ist als Generalunternehmer mit dem Ersatzneubau für das Marienhaus Seniorenzentrum St. Josef Betzdorf beauftragt. Im Auftrag der Marienhaus Seniorendienste GmbH entsteht in der Elly-Heuss-Knapp-Straße 29 ein modernes Seniorenzentrum mit 112 Plätzen (in 108 Einzelzimmern und 2 Zweibettzimmern) sowie einer Tagespflege für 25 Gäste. Nach dem offiziellen Spatenstich im Oktober 2025 begannen die Bauarbeiten zeitnah.
Das Projekt mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 23 Millionen Euro wird von der Marienhaus-Gruppe finanziert und als KfW-Effizienzhaus im Rahmen des Förderprogramms „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude“ realisiert. Köster ist für den schlüsselfertigen Neubau inklusive Außenanlagen sowie einige Abbrucharbeiten verantwortlich.
In zwei Phasen entstehen bis 2029 insgesamt 112 moderne Pflegeplätze, wobei der Großteil des Projekts bereits bis 2027 bezugsfertig ist. Bildquelle: Köster GmbH
Das bestehende Gebäude aus den 1970er Jahren wies erhebliche technische und energetische Defizite sowie eine abgängige Bausubstanz auf, was einen Ersatzneubau alternativlos machte. Die Herausforderung für Köster liegt nicht nur in der Größe des Projekts, sondern auch in der komplexen Bauausführung: Der Neubau entsteht in zwei Phasen, während der laufende Betrieb des Seniorenzentrums im Altbau aufrechterhalten wird.
Um den laufenden Betrieb zu gewährleisten und den Bewohnerinnen und Bewohnern einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, erfolgt der Bau in mehreren Schritten. Zunächst werden rund 95 Prozent des Neubaus – 100 der 112 Pflegeplätze – vollständig schlüsselfertig erstellt. Dies soll bis voraussichtlich August 2027 abgeschlossen sein. Sobald dieser erste Bauabschnitt bezugsfertig ist, können die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Altbau umziehen.
Erst danach wird der Bauherr die verbleibenden Gebäudeteile des Bestands abreißen. Nach dem vollständigen Rückbau des Altbestandes folgt dann der Anschlussbau mit den verbleibenden 12 Bewohnerzimmern, wodurch der Neubau am Ende als eine architektonische Einheit erscheint. Trotz der daraus resultierenden langen Gesamtbauzeit bis April 2029 (gemäß Bauzeitenplan) wird der Großteil der Köster-Leistung voraussichtlich bereits 2028 abgeschlossen sein.
„Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für unsere Fähigkeit, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen passgenaue Lösungen zu entwickeln. Uns ist wichtig, für die Bewohnerinnen und Bewohner möglichst schnell ein neues Gebäude zu errichten und gleichzeitig den laufenden Betrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.“
Anfang Oktober 2025 ist mit dem Spatenstich der Startschuss für den Ersatzneubau gefallen. Vertreterinnen und Vertreter des Trägers, lokale Verantwortliche sowie Projektbeteiligte kamen zusammen, um den Bau feierlich einzuleiten. In kurzen Ansprachen wurde die Bedeutung des neuen Seniorenzentrums für die Region hervorgehoben, insbesondere im Hinblick auf zeitgemäße Pflegeangebote, Barrierefreiheit und eine Verbesserung der Betreuungsqualität.
Gute Stimmung beim Spatenstich am 7. Oktober 2025 in Betzdorf: (V.l.) Mathilde Jüngst, Vorsitzende des Fördervereins; Mechele Klein, ehemalige Einrichtungsleiterin; Daniel Blaufuß, Geschäftsbereichsleitung Altenhilfe und Prokurist der Marienhaus Senioreneinrichtungen GmbH; Andreas Helsper, Architekt/Projektverantwortlicher des Marienhaus Baumanagement; Joachim Brenner, Verbandsgemeindebürgermeister; Johannes Behner, Stadtbürgermeister; Sebastian Schmeier, Geschäftsführer der Marienhaus Senioreneinrichtungen GmbH; Sabine Bätzung-Lichtenthäler, SPD-Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende; Alexander Schuhler, Geschäftsführer der Marienhaus GmbH; Benjamin Geldsetzer, Kreisbeigeordneter; Kevin Preuß, Einrichtungsleiter; Pia Pfeifer-Irle, Pflegedienstleiterin; Heinfried Januschewski, Geschäftsführer des Generalübernehmers Köster GmbH. Bildquelle: Köster GmbH
„Der Standort wird nachhaltig aufgewertet, baulich, funktional und atmosphärisch. Es entsteht ein Ort der Geborgenheit – mehr als nur ein Dach über dem Kopf.“
Für Köster ist dies das erste Projekt mit der Marienhaus Seniorendienste GmbH, die den Neubau als Referenzrahmen für künftige Einrichtungen etablieren möchte. Die intensive Planungsphase, in der Köster auch die vollständige Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) übernimmt, zeichnet sich durch eine ungewöhnlich tiefe Vorplanung aus. Obwohl der Bauherr die Innenausstattung selbst plant, arbeitet Köster eng mit ihm zusammen, um alle architektonischen und technischen Aspekte ideal auf das Nutzungskonzept abzustimmen.
„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der Marienhaus Seniorendienste GmbH und die Möglichkeit, gemeinsam eine moderne und nachhaltige Umgebung zu schaffen, die den Bedürfnissen von Bewohnerinnen, Bewohnern und Personal gleichermaßen gerecht wird.“
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