173 bezahlbare Wohnungen in knapp 20 Monaten

Beim Bau von zwei geförderten Wohnungsbauprojekten in Darmstadt zeigten sich die Stärken des Köster-Projektmanagements

22. Januar 2026 | Darmstadt

Themen: Wohnungsbau

Die staatliche Förderung von Wohnraum ist an konkrete Umsetzungstermine gebunden. Umso wichtiger sind eine gründliche Projektplanung, die frühzeitig Potenziale zur Bauzeitverkürzung ermittelt, sowie eine enge Projektsteuerung, die zeitlichen Verzögerungen effizient entgegenwirkt. Beim Bau der beiden Projekte für die bauverein AG Darmstadt im Darmstädter Ludwigshöhviertel griffen beide Aspekte wirkungsvoll ineinander.
 

Die beiden Projekte, die in zwei unterschiedlichen Clustern des neu entstehenden Quartiers liegen, umfassen insgesamt 173 geförderte 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen. In Cluster 4 wurden in sechs Mehrfamilienhäusern insgesamt 108 Wohnungen gebaut, in Cluster 7 entstanden parallel dazu drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 65 Wohneinheiten. Die Bauzeit von etwa 20 Monaten war sehr ambitioniert. Deshalb optimierte Köster im Vorfeld die Bauabläufe und konnte durch den Einsatz von Fertigteilen die Bauzeit verkürzen. Vor allem die seriell vorgefertigte Holzhybridfassade mit integrierten Fenstern, Türen und Rollläden sparte Zeit auf den Baustellen. „Den Rohbau hatten wir schon im Juli 2024 statt im September fertiggestellt, so dass wir einen Puffer von etwa zwei Monaten hatten“, erinnert sich Diplom-Ingenieur Maksym Yufidin, der das Projekt im Cluster 4 leitete, an den Abschluss der Rohbauphase. Auch das von Bauingenieur Sebastian Mück (M.Sc.) geleitete Projekt in Cluster 7 lag nach dem Rohbau gut in der Zeit. „Unsere Optimierungen in der Planungsphase haben sich auf jeden Fall ausgezahlt“, so das eindeutige Fazit beider Projektleiter.

Um Zeit auf den Baustellen zu sparen, setzte Köster seriell vorgefertigte Holzhybridfassaden mit integrierten Fenstern, Türen und Rollläden ein. Bildquelle: Köster GmbH

Enge Steuerung der Ausbauphase

Trotz des guten Rohbauabschlusses wurde der Zeitplan in der Ausbauphase noch einmal eng. „Einer unserer Baupartner konnte die vereinbarte Leistung nicht wie geplant erbringen. Wir haben uns dann einvernehmlich mit ihm geeinigt, dass ein anderer Baupartner uns unterstützt und das bereits georderte Material verbaut“, schildert Maksym Yufidin das Vorgehen. Er betont: „Solche Lösungen findet man nur, wenn alle am Bau Beteiligten jederzeit offen und fair miteinander umgehen!“ Projektleiter und Bauleiter bei Köster wissen aus Erfahrung und durch den engen Kontakt mit den Partnern vor Ort, wenn etwas nicht nach Plan läuft. „Gerade in der Ausbauphase ist es wichtig, dass der Projektleiter auf der Baustelle präsent und ansprechbar ist und das Projekt vor allem bezüglich der Schlüsselgewerke eng steuert“, ist Maksym Yufidin überzeugt.

„Dann entfaltet das KPS (Köster-Prozess-System) seine volle Wirkung. Gerade in der Ausbauphase unseres Projekts haben sich Shopfloor-Management und Last-Planner als Tools bewährt. In den Shopfloor-Stehungen wird täglich offen über den Projektfortschritt kommuniziert. Und mit dem Last-Planner kann man die Abläufe zeitnah, effizient und sicher durchtakten.“ 

Dipl.-Ing. Maksym Yufidin, Projektleiter Köster GmbH

Beide Bauvorhaben wurden in der angegebenen Zeit übergeben und in Cluster sieben sind nahezu 80 Prozent der Wohnungen bereits vermietet. Bildquelle: Köster GmbH

Sein Kollege Sebastian Mück machte ähnliche Erfahrungen: „Auch wir haben gemerkt, dass bei einem Gewerk nicht alles nach Plan lief. Wir haben offen miteinander geredet und sind dann im Teamwork die Herausforderungen angegangen. Bei Köster wird Fehlerkultur wirklich gelebt – mit Transparenz und Fairness gegenüber allen Beteiligten. So kann man auch langfristig mit bewährten Baupartnern zusammenarbeiten. Das ist angesichts der derzeitigen Marktsituation ein wichtiger Aspekt.“

Der Einsatz der Köster-Teams hat sich gelohnt: Beide Bauvorhaben wurden innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens umgesetzt. „Bei unserem Projekt in Cluster 4 sind bereits einen Monat nach der Übergabe an den Bauherrn die ersten Mieter eingezogen. Mängelanzeigen gab es nahezu keine. Unser Team hat trotz des Zeitdrucks sehr gute Qualität geliefert“, betont Maksym Yufidin. „In unserem Projekt sind inzwischen 80 % der Wohnungen bezogen“, erklärt Sebastian Mück. „Und in einem weiteren Projekt im selben Cluster haben wir einen wichtigen Teilabschnitt für die KfW-Förderung im Bereich der Energieversorgung bereits rechtzeitig abgeschlossen. Wie es zurzeit aussieht, werden wir dieses Bauvorhaben mit weiteren 76 Wohnungen vorfristig übergeben.“

In Cluster vier und sieben entstehen insgesamt 173 geförderte 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen. Bildquelle: Köster GmbH

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