Gestartet sind die Arbeiten mit dem offiziellen Spatenstich am 17. November 2025. In Zukunft werden die Gebäude das östliche Entrée des Baugebiets Neuwerk-West an der Arsenalstraße in Rendsburg bilden. Hier soll bis Ende 2027 ein interessanter Wohnraum-Mix für verschiedene Zielgruppen entstehen – oder wie die INP-Gruppe schreibt: „Eine Wohnstraße für alle Lebensabschnitte“. In sechs der überwiegend viergeschossig angelegten Gebäude befinden sich 71 sozial geförderte Mietwohnungen mit 50 bis 100 m² Wohnfläche. Ergänzt werden diese durch 14 Microappartements mit 25 m² Wohnfläche. Letztere sind insbesondere für Auszubildende, beispielsweise der Schön-Klinik Rendsburg, vorgesehen. In drei weiteren Gebäuden entstehen 54 barrierefreie Seniorenwohnungen. Sie werden durch ein Büro für einen ambulanten Pflegedienst sowie einen Gemeinschaftsraum ergänzt. Tim Cronenberg, Projektverantwortlicher der INP-Gruppe, verzeichnet ein großes Interesse bei „ganzen Gruppen engagierter Jungsenioren“. Schon vor dem Baustart gab es 110 Nachfragen potenzieller Mieter: „Sie möchten eigene Ideen, etwa einen gemeinschaftlichen Gemüse- und Kräutergarten, in das Projekt mit einbringen. Das freut uns ganz besonders, denn es bedeutet, dass sich schon jetzt eine aktive und starke Nachbarschaft abzeichnet.“
Die 54 Seniorenwohnungen werden im ersten Bauabschnitt realisiert. Im Anschluss daran erfolgen die Rohbauarbeiten von Bauabschnitt 2:
„Geplant ist, dass wir die Rohbauarbeiten von Bauabschnitt 1 fertigstellen und dann nahtlos zum Bauabschnitt 2 übergehen. Entsprechend haben wir auch unsere – überwiegend regional ansässigen – Baupartner angefragt und ausgewählt. In der anschließenden Ausbauphase wollen wir dann ebenso vorgehen, sodass wir die verschiedenen Gewerke über beide Bauabschnitte durchtakten können.“
(von links): Tim und Philipp Cronenberg sowie Wolfgang Krug (INP), Bürgermeisterin Janet Sönnichsen, Annalena Mohr und Matthias Müller (Köster GmbH), Lasse Mischke (4eck Ingenieurbüro) und Cornelius von Helmolt (INP). Bildquelle: INP Holding AG
Die konsequente Taktung und Steuerung beider Bauabschnitte mithilfe der bewährten Tools wie Last Planner und Shopfloor-Management wirke sich positiv auf die Faktoren Zeit und Kosten aus, erklärt Annalena Mohr weiter. Ob diese Planung auch umgesetzt werden kann, hängt wesentlich von der zeitnahen Bearbeitung der Förderanträge für die sozial geförderten Wohnungen ab.
Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums gehöre explizit zum Anspruch seines Unternehmens, betont Tim Cronenberg. „Niemandem ist damit geholfen, wenn man irgendwann nicht mehr seine Miete zahlen kann, auch nicht dem Vermieter“, betont er. Die Hamburger INP-Gruppe, die sich als Entwickler und Verwalter von Sozial- und Gesundheitsimmobilien einen Namen gemacht hat, stärkt mit dem Projekt ihr weiteres Standbein, den sozialen Wohnungsbau. Wo andere Investoren abwinken, sieht das Unternehmen hier deutliches Potenzial:
„Sozialer Wohnungsbau lohnt sich schon. Es sind keine Bombenrendite-Projekte, aber man verdient trotzdem Geld damit.“
Der Anteil des sozial geförderten Wohnraums, der auf dem Gelände der ehemaligen Eiderkaserne entsteht, liegt nach Angaben der Rendsburger Bürgermeisterin Janet Sönnichsen bei rund 50 Prozent. Insgesamt sollen hier in den kommenden Jahren 450 Wohneinheiten für rund 700 Menschen gebaut werden.
An der Arsenalstraße in Rendsburg entsteht bis Ende 2027 ein vielfältiger Mix aus 139 Wohneinheiten, der von gefördertem Wohnraum bis hin zu barrierefreien Seniorenwohnungen reicht. Bildquelle: INP Holding AG
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