Auf dem ehemaligen Gelände einer Tabakfabrik entwickelt das Bremer Immobilienunternehmen Justus Grosse seit 2018 einen lebendigen Stadtteil. Zahlreiche Firmen haben sich bereits angesiedelt und auch Restaurants, Kultur- und Eventeinrichtungen, eine Kita sowie eine wachsende Zahl an Wohngebäuden füllen das Tabakquartier mit Leben.
Drei schlüsselfertige Wohngebäude im Bremer Tabakquartier verbinden moderne Wohnqualität mit der Geschichte des Areals. Die nach früheren Zigarettenmarken benannten Häuser LUX, ALVA und PEER fügen sich mit ihren charakteristischen Fassaden harmonisch in das Quartier ein. Bildquelle: Köster GmbH
Die von Köster realisierten Häuser mit Blick auf den Fleetpark tragen als Reminiszenz an die Geschichte des Areals die Namen früherer Zigarettenmarken: LUX, ALVA und PEER. Mit seinen für das Stadtbild typischen Fassaden fügt sich das Ensemble gut in die Umgebung ein. Das Nahwärmenetz gewährleistet eine von fossilen Brennstoffen unabhängige, CO2-neutrale Wärmeversorgung. Dies und die gute Dämmung, moderne Fußbodenheizungen sowie die Photovoltaikanlagen auf dem Dach sorgen dafür, dass die Gebäude dem Silber-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) und dem KfW40 QNG-Standard (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) entsprechen.
Ein besonderes Konzept wird im bereits seit Ende März 2026 bezogenen Haus LUX umgesetzt. Dort bieten die Johanniter Service-Wohnen für Senioren an. Neben den unterschiedlich großen Wohnungen gibt es in dem Gebäude einen flexibel nutzbaren Gemeinschaftsraum sowie ein Büro der Johanniter. Auch im Haus PEER sind bereits die ersten Mieter in die öffentlich geförderten Wohnungen eingezogen. Zuletzt wurden im Juni die 30 Wohnungen im Haus ALVA an die Eigentümer übergeben.
Ein zentraler Bestandteil des Service-Wohnens im Haus LUX ist der flexibel nutzbare Gemeinschaftsraum der Johanniter. Als Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner schafft er Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsame Aktivitäten und ergänzt das individuelle Wohnen um eine lebendige Nachbarschaft. Bildquelle: Köster GmbH
Das Köster-Team errichtete alle drei Häuser gleichzeitig mit etwa einem Monat Versatz. Die strenge Taktung des Rohbaus und die konsequente Steuerung der einzelnen Ausbaugewerke mit der Lean Construction-Methode haben dabei so gut funktioniert, dass alle drei Gebäude einen Monat vor den geplanten Fertigstellungsterminen schlüsselfertig übergeben werden konnten – sehr zur Freude der neuen Bewohnerinnen und Bewohnern. Die schlanken, kostensparenden Bauabläufe, die Verlässlichkeit bei der Finanz- und Terminplanung und die lösungsorientierte, partnerschaftliche Zusammenarbeit überzeugten den Bauherrn erneut, sodass er die Kooperation mit Köster bei zwei weiteren Wohnungsbauprojekten am Fleetpark fortsetzt: Anfang Juni erfolgte die Grundsteinlegung für die „Fleethäuser“, zwei Gebäude mit insgesamt 126 geförderten Mietwohnungen für die GEWOBA. Und auch die Wohnhäuser TQ HOME und LORD & LLOYD wird Köster für Justus Grosse realisieren.
Die drei Wohnhäuser LUX, ALVA und PEER prägen heute das neue Gesicht des Tabakquartiers am Fleetpark. Dank präziser Planung und effizienter Bauprozesse konnten die Gebäude schlüsselfertig und früher als geplant an die neuen Bewohnerinnen und Bewohner übergeben werden. Bildquelle: Köster GmbH
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