Nun vereinbarten Verantwortliche beider Unternehmen den Bau eines weiteren Quartiers. Der Name: StadtQuartier Obertürkheim. Geplant ist der Bau von elf Gebäuden mit Gewerbeflächen (z.B. Cafés und Büros), Kindertagesstätte, ambulant betreuter Wohngemeinschaft, Stadtteilbibliothek sowie 136 Wohnungen, inklusive Tiefgarage für 113 Pkw und mit 395 Fahrrad-Stellplätzen. Die 1- bis 5-Zimmer-Mietwohnungen sind als geförderte Sozialmietwohnungen konzipiert. Die Gebäude auf dem 8.520 m2-großen Grundstück verfügen über eine Bruttogrundfläche von 26.517 m2.
Mit der Unterzeichnung des Vertrags Anfang Februar erfolgt der offizielle Auftakt für das Neubauprojekt. Zvonko Erceg, Bereichsleiter Technik bei der Köster GmbH, Daniel Winkler, ehemaliger Geschäftsführer bei der Köster GmbH und Samir M. Sidgi, Geschäftsführer der SWSG, sowie Timo Bakowies, Abteilungsleitung Baumanagement Neubau bei der SWSG. Bildquelle: Sebastian Bullinger.
Das Besondere bei diesem Projekt: Es wurde nach dem Köster-Wohnungsbaukonzept geplant. Dieses kombiniert individuelle Architektur mit den Vorteilen serieller Vorfertigung. Dadurch können Wohnungstypen etagenweise flexibel kombiniert, Flächen optimal genutzt und Bauzeiten verkürzt werden. Für das StadtQuartier Obertürkheim wurde so eine sehr hohe Flächeneffizienz erreicht.
Leiter des Köster-Bereichs Hochbau Stuttgart Wohnen, Zvonko Erceg, dazu: „Das Köster-Wohnungsbaukonzept wurde von zahlreichen Bauingenieuren, Architekten und andere Bauexperten in monatelanger Arbeit entwickelt. Das Geheimnis ist die komplexe, aber perfekte Kombination von individueller Architektur und serieller Bauweise. Losgelöst von starren Rastern systemischer Bauweisen wird so ein Optimum an Flächeneffizienz erreicht, die sowohl den Investoren wie auch den Nutzern dauerhaft Freude bereitet.“
Das StadtQuartier Obertürkheim setzt auf das Köster-Wohnungsbaukonzept, das individuelle Architektur und effiziente serielle Vorfertigung vereint. Digitale Planungsmethoden garantieren dabei eine transparente Umsetzung und maximale Flächennutzung bis zur Fertigstellung 2029. Bildquelle: Köster GmbH
Dipl.-Ing. Architekt Michael Ferling, bei Köster verantwortlich für Architektur, Planung und Steuerung, ergänzt: „Unsere heutige Lösung für die SWSG ist einfach auf andere Projekte übertragbar, egal wo sie gebaut werden sollen. Es basiert auf einem Konzept, das bereits vom Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW, dem Bundesbauministerium, dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Bundesarchitektenkammer als innovatives Konzept für die schnelle Schaffung bezahlbaren Wohnraums geadelt wurde.
Das Bauvorhaben wird auf Basis des Standards Effizienzhaus 40 (EH40) die strengen Kriterien für das staatliche Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG-PLUS) im Rahmen einer NaWoh-Zertifizierung erfüllen. Damit erreicht es die höchste Förderstufe im KfW-Programm: „Klimafreundliches Wohngebäude – mit QNG“. Vorgesehen sind unter anderem Fassaden- und Dachbegrünungen für ein optimales Mikroklima, Photovoltaikanlagen für einen hohen Grad der Unabhängigkeit sowie ein Regenwassernutzungskonzept nach dem Schwammstadt-Prinzip.
Der Baustart ist für Herbst 2026 geplant, die Fertigstellung für 2028/2029. Um den Planungs- und Bauprozess zu optimieren, kommen vor allem moderne digitale Methoden wie Taktplanung, Last Planner und Anwendungsfälle des Building Information Modeling (BIM) zum Tragen. Daraus ergibt sich unter anderem maximale Transparenz über den gesamten Bauablauf.
Nachhaltigkeit trifft Effizienz: Das Bauvorhaben erreicht durch NaWoh-Zertifizierung und QNG-Standard die Bestnote in der staatlichen Förderung. Innovative Konzepte wie Dachbegrünungen und Regenwassernutzung machen das Gebäude fit für die Zukunft. Bildquelle: Köster GmbH
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